Die letzten Tage waren glücklicherweise schon erträglich, was die Temperaturen angeht. Mal regnet es, mal ist der Himmel grau und mal strahlt die Sonne. Alles sieht danach aus, als würde der Schnee dann endlich doch bald weichen - und es kommt hoffentlich keiner nach!
Es tut mir leid, erstens weil ich mich hier wiederholen muss, da zweitens nicht viel passiert ist, seit dem letzten Post. Mittlerweile wird es übrigens ganz schön schwierig für mich und mein Gehirn, hier normal deutsche Sätze auf die Reihe zu kriegen, Englisch fällt nach ganzen acht Monaten einfach leichter, irgendwie.
Jedenfalls sind viele, vieeele Dinge geplant, auf die ich mich freue. Bevor ich in 147 Tagen in Deutschland lande, startet mein Reisemonat in 118 Tagen, zumindest endet dann offiziell mein AuPair-Jahr. In 114 Tagen kann ich dann meine Merle in die Arme schließen, denn New York und ich vermissen sie sehr. Davor kommen meine Eltern in die Staaten, in genau 86 Tagen, aber als allererstes kommt meine Cousine in 18 Tagen endlich her!
Wenn das nicht viel ist, dann weiß ich auch nicht. Und so lässt sich diese Phase, in der ziemlich jeder von uns hier drüben grade steckt, überwinden. Denn wie wahrscheinlich bereits berichtet, ist der Job müder Alltag geworden, je näher der Reisemonat rückt, desto mehr wird gespart, umso mehr wartet man auf den Sommer und die wiedergewonnene Freiheit.
Natürlich sind wir nicht total blauäugig und wissen, dass wir nicht in ewige Ferien zurück kehren, aber selbst ein Studium, eine Ausbildung oder was auch immer gibt dir mehr Freheit als in einer fremden Familie zu leben und Stunden über Stunden zuhause(!) zu arbeiten.
Nichtsdestotrotz liebe ich jeden einzelnen hier, angefangen bei unserem kleinen Hundi bis hin zu unserer fast adoptierten Katrin.
Besonders seit wir auf der Suche nach einer Nachfolgerin für mich sind, bin ich schon etwas traurig. Ehrlich gesagt habe ich Angst, dass sie jemanden finden, den sie mehr mögen als mich (sogar wenn sie sie genauso gern mögen wie mich würde mich das umbringen und ich weiß, dass das ziemlich selbstsüchtiges Denken ist). Klar will ich, dass meine kleinen Racker jemanden haben, der gut auf sie aufpasst und sie so liebt wie ich, aber sie sind doch trotzdem meine zweite Familie.. Ich bin so besitzergreifend manchmal. Zum Glück weiß ich, dass ich nicht die einzige bin und viele AuPairs so denken.
Gut, genug von mir für heute. Jetzt folgen wieder ein paar random Fotos, die ich in letzter Zeit gemacht habe. Bis bald!





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